Pläne der Gesobau AG

Die GESOBAU AG hat folgende Bebauungsvarianten veröffentlicht. Sie spricht auf ihrer Website von ,,Abstimmungsergebnissen“. Es handelt sich hierbei aber um ein Bauprojekt, dass die deutliche Mehrheit der Anwohnerschaft ablehnt. Wir Anwohner*innen wollen die Wohngrünflächen mit Spielplatz, altem Baumbestand und sozialen Treffpunkten, die Pankow so nötig braucht, erhalten und schützen!

Allein durch die „Baukörper“ sind mindestens 66 Bäume von Fällung bedroht! Natürlich noch nicht inbegriffen sind Flächen für Baustelleneinrichtung und -zufahrten, Lagerplätze für Baustoffe u.ä. bzw. Bäume, die durch die Bauarbeiten beschädigt werden und sterben.

Im sogenannten „Partizipationsprozess“ der Gesobau AG fühlten wir Anwohner*innen uns zu keiner Zeit ernst genommen. Anregungen und Wünsche zur Neugestaltung oder Umgestaltung der viel zu massiven Baukörper wurden nicht aufgenommen. Eine Auswertung der Fragebögen, die die Gesobau AG während des ersten Corona-Shut downs verteilte, ergab den mehrheitlichen Wunsch der Anwohnerschaft nach Erhalt und Qualifizierung der Bäume und Wohngrünflächen.

Eine Chronologie zum „Partizipationsprozess“ der Gesobau AG aus unserer Sicht findet sich hier:

Im Laufe des „Partizipationsverfahrens“ verwarf die Gesobau AG das winzige sogenannte Haus 1. Sie wertet es als „massives Entgegenkommen“ an die Anwohner. Dabei war Haus 1 das einzige Haus, das aus städtebaulicher Sicht sinnvoll war, da es ein Anbau an eine Brandwand war und die Fläche wegen eines kleien Parkplatzes teilweise schon versiegelt ist.