Unser Anliegen ist Grünerhalt!

Auf der Veranstaltung der GESOBAU AG am 29.02.2020 haben wir demonstriert, dass wir unsere Wohngrünflächen erhalten wollen. Wir möchten die Bäume, Sträucher, Blumen, Wiesen, Tiere und den Spielplatz schützen, die wir und die ganze Stadt so dringend brauchen.

Die Veranstaltung selbst und die Abstimmung über die sechs alten Bauvarianten lehnen wir ab, weil sie den BVV-Beschluss vom 11.09.2019 nicht umsetzen. Aus unserer Sicht diente die Veranstaltung wieder nur als Feigenblatt.

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2 Antworten

  1. Tobias Tellkamp sagt:

    Da mir eine Teilnahme am nächsten Treffen nicht möglich ist, folgende Anmerkungen zur Veranstaltung d. GESOBAU am 29.02.20

    Sowohl die GESOBAU als auch verantwortl. Kommunalpolitiker (hier Stadtrat Kuhn) haben das vorgestellte Klimagutachten als „wertvolle“ Argumentationshilfe bei der Durchsetzung des Bauvorhabens aufgegriffen.
    Die Validität des Gutachtens wurde bisher weder Seite hinterfragt oder angezweifelt. Mit der Beauftragung durch die GESOBAU muss von einem Gefälligkeits-Gutachten ausgegangen werden, was vor Gericht u.a. Institutionen keinen Bestand hätte, in der Politik aber als gängiges Mittel zur Durchsetzung von Interessen gilt.
    Das Gutachten benutzt Klimadaten aus dem vergangenen Jahrzehnt. Einflüsse, die durch den beginnenden Klimawechsel hervorgerufen werden, berücksichtigt das Gutachten nicht. Dieses ist insbesondere deshalb problematisch, weil neben Temperaturverschiebungen auch die verstärkte Sonneneinstrahlung sowie Änderungen in den Windrichtungen aufgrund der nichtlinearen Modellstrukturen einen dramatischen Einfluss auf die modellierten Klimadaten haben.
    Da aktualisierte Raumordnungspläne/Flächennutzungsplane für Pankow fehlen, ist keine bezirksweite Abwägung zwischen entstehendem Wohnraum und Konsequenzen für Lebensqualität – einschließlich Klima – möglich. Die Anzahl der im aktuellen Projekt in Aussicht gestellten WE steht in keinem Verhältnis zu den möglichen Konsequenzen für derzeitige Anwohner und zukünftige Bewohner der geplanten Neubauten.

    Grundsätzlich sollten wir
    – das Klimagutachten anzweifeln – ggf. unter Mitwirkung von Experten,
    – das skandalöse Verhalten des Baustadtrates in der BVV thematisieren sowie
    – eine Anwohnerbefragung zu den aktuellen Vorschlägen der GESOBAU durchführen, um den Zahlen, die von der GESOBAU vorgelegt werden, entgegenzutreten.

    Grüße,
    Tobias Tellkamp

  2. Britta sagt:

    Das sind alles gute Ideen, Tobias! Vielen Dank für den Kommentar.
    Würdest du denn mitmachen können? Ab dem 16.3. treffen wir uns immer montags im STZ um 18 Uhr.
    Magst du hinkommen?
    Grüße
    Britta

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